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Heizölpreise: Internet gewinnt Kunden

Internationaler Markt


Die vielfältigen Konfliktherde stellen eine permanente Gefahr für die Versorgung dar. Derzeit funktioniert sie allerdings ausgezeichnet, sogar in Kampfgebieten. Die Kriegsstimmung scheint die Wirtschaftsentwicklung stärker zu beeinflussen als die Ölmärkte. Viele Volkswirtschaften zeigen gebremstes Wachstum, das nicht zuletzt die Ölnachfrage betrifft. So ist es zu erklären, dass die Preisentwicklung keinesfalls bullisch verläuft.

Gestern gaben die Ölnotierungen nach. Heute Morgen ist noch keine Tagesrichtung zu erkennen. Anders sieht es beim Dollar aus. Er legt schon wieder zu. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 863,75 Dollar Tendenz: fallend. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 95,71 Dollar Tendenz: fallend und in London zu 102,64 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,7619 Euro Tendenz: gleichbleibend. Damit kostet der Euro 1,3125 Dollar Tendenz: gleichbleibend.

Nationaler Markt


Der Ölverbrauch in Deutschland ist rückläufig. Erfolge bei der Energiewende, wachsendes Umweltbewusstsein und die politische Losung „weg vom Öl“ sind nicht der Grund dafür. Ursächlich ist der warme Winter 2013/14. Am Ende blieben erhebliche Restmengen Heizöl in den Verbrauchertanks zurück mit der Folge, dass die Verkäufe im ersten Halbjahr um 24 Prozent gegenüber dem Vorjahr einbrachen. Am Kraftstoffabsatz wird deutlich, dass die vielfältigen Bemühungen um eine Senkung des Verbrauchs unzureichend sind. Er stieg im ersten Halbjahr um ein Prozent. Die Daten stammen vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle.

Während der allgemeine Heizölhandel aus wirtschaftlicher Sicht unbefriedigend verläuft, zeigt der Wandel im Einkaufsverhalten der Kunden eine bemerkenswerte Dynamik. Die Bestellungen über das Internet legten im ersten Halbjahr erneut zu. Sie wachsen relativ zum Markt um circa 30 Prozent.

Damit wir das Wachstum sicher bewältigen können, vergrößern wir unsere Server. Dabei kann es heute in der Zeit zwischen 12:00 und 13:00 Uhr zu Störungen im Bestellprozess kommen.

Im Übrigen: Unsere Heizölpreise bewegen sich sehr verhalten. Dabei stecken sie in einem schwach steigenden Aufwärtstrend fest, wie dem 3-Monats-Chart der aktuellen Heizölpreis-Tendenz zu entnehmen ist.

Der Binnenmarkt ist belebt. Gute Auftragseingänge sorgen für längere Lieferzeiten als üblich. Gemäß unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl signalisieren die Kunden mit ihrem Kaufverhalten, dass sie mit den Heizölpreisen trotz des jüngsten Anstiegs sehr zufrieden sind.

Eine kleine Mehrheit unserer Leser glaubt weiterhin an günstigere Preise. Wer auf Abgang setzt, sollte sich des Risikos der Wette bewusst sein und das Geschehen eng verfolgen. Gegen den steigenden Dollar zu wetten, ist mutig bis übermütig. Zudem sollten die Kriege an verschiedenen ölrelevanten Orten der Welt trotz aller Beruhigungspillen, die hier verabreicht werden, nicht unterschätzt werden.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt kein Kaufsignal. Das deckt sich mit der Preiserwartung der Leser aber nicht mit dem Kaufverhalten der Kunden. Viele von ihnen beurteilen die Preise sinnvollerweise im politischen Kontext und im Zusammenhang mit dem eigenen Heizölvorrat. Das kann unsere Mathematik nicht bieten. Sie leitet Signale einzig aus der Preisbewegung der Vergangenheit ab.

Der Preistrend weist nur im kurzfristigen Bereich schwach aufwärts. In allen anderen Zeitstufen sind die Abwärtstrends noch intakt. Aus dem längerfristigen Trend wird allerdings deutlich, dass die Hoffnung auf günstigere Preise grenzwertig ist. Sie verliert ihr solides Fundament. Wie gesagt, darauf zu setzen, ist eine Risikowette. Bleibt zu erwähnen, dass die aktuellen Heizölpreise deutlich unter dem Niveau der letzten drei Jahre zum gleichen Zeitpunkt liegen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein. Die prinzipiell freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.