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Heizölpreise zum Zubeißen

Internationaler Markt


Ein Hauch von Panik macht sich an den Ölbörsen breit. Die Entladung Anfang Juli reichte nicht, um ein Preisgleichgewicht mit der Marktlage zu etablieren. Die Ölpreise erleben eine zweite Implosionsphase. Dass die ausreicht, um die Gemüter zu beruhigen, darf bezweifelt werden.

Die Angebotsseite befindet sich in einem Explorations- und Förderrausch. Jeder, der über nennenswerte Ölreserven verfügt, versucht diese so schnell wie möglich auf den Markt zu werfen. Was die da sollen, weiß niemand so genau, denn Abnehmer gibt es nicht in ausreichender Zahl bzw. nicht mit ausreichendem Bedarf. Dieser Ansicht ist zumindest die Finanzszene in ihren dunklen Stunden. Ein Blick auf den Hoffnungsträger der unersättlichen Nachfrage - die Volksrepublik China - reicht ihr, um in Selbstmitleid zu zerfließen, denn dort - im „kommunistischen“ China - zeigt der Kapitalismus gerade sein Krisengesicht. Einer mit lockerem Geld aufgepumpten Finanzblase geht gerade die Luft aus. Was in einem dreiviertel Jahr zusammenfantasiert wurde, verschwindet seit eineinhalb Monaten im Nirwana. Die Hälfte der vermeintlich geschaffenen Werte sind bereits dahin. Weil Finanzleute nicht zwischen verschwindenden Geldflüssen und verschwindenden Warenflüssen unterscheiden können, sieht die Welt für sie gerade schlecht aus. Die Nachfrage scheint zusammenzubrechen.

In Wirklichkeit erlebt die Ölnachfrage in den letzten Monaten aufgrund der niedrigen Preise einen Boom. Der Boom auf der Angebotsseite ist lediglich noch größer. Die Lage scheint klar zu sein. Öl muss solange billiger werden, bis Angebot und Nachfrage wieder im Gleichgewicht sind. Das ist die alte Theorie. Aber wehe wenn es der Finanzszene wieder gut geht, wenn sie beispielsweise frisches Geld aus Notenbankpressen erwartet, dann ist die alte Theorie schnell vergessen. Dann steigen Ölpreise auch in einem überversorgten Markt. Irgendeine Geschichte wird die Szene in dem Fall schon zur Begründung finden.

Heute Morgen blitzt am Finanzhorizont keine Hoffnung auf. Das ist gut für Verbraucher. Der Abgang der Ölpreise verspricht weiterzugehen. Und selbst der Dollar ist ihnen - den Verbrauchern - gewogen. Er fällt. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 485,00 Dollar Tendenz: fallend Das Barrel Rohöl wird in New York zu 47,17 Dollar Tendenz: fallend und in London zu 53,05 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,9036 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1066 Dollar Tendenz: steigend.

Nationaler Markt


Die Heizölpreise fallen flott. Sie drücken den Abwärtstrend steiler nach unten, was durch den Aufschlag des Preises am unteren Trendrand in der 3-Monats-Ansicht der aktuellen Heizölpreis-Tendenz angedeutet wird. Mittlerweile sind alle Zeitansichten mit Abwärtstrends versehen. Da ist er also, der erwartete zweite Abgang der Heizölpreise.

Der Binnenmarkt läuft gut. Ölheizer schreiben munter Bestellungen. Noch mehr Ölheizer widmen sich der Spekulation auf tiefere Heizölpreise. Dafür stehen die Zeichen aktuell gut. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, und die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung zeigen die Lage entsprechend an. Das eine steht auf mittlerem Niveau für die Kaufbereitschaft, das andere auf einem sozialistischen Mehrheitswert für die Erwartung an fallende Heizölpreise.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt in allen Regionen der Republik Kaufsignale an. Das ist ein klares Statement.

Die Preistrends sind nun eindeutig. Sie laufen in allen Zeitkategorien abwärts. Mehr geht nicht. Jetzt kommt es darauf an, einen geglückten Ausstieg aus dem spekulativen Lauf mit einem guten Kaufzeitpunkt zu finden.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt, kaufen Sie! Der Preis ist gut. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben, sollten Sie es riskieren, auf noch bessere Preise zu spekulieren.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.

  1. Heizölpreise von: esyoil.com