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Heizölpreise: Kunden im Kaufrausch

Internationaler Markt


Die aktuellen Bestandsdaten konnten die Ölpreise nur kurzzeitig stützen. Gestern Nachmittag sind die Rohölpreise weiter kräftig gefallen. WTI (West Texas Intermediate) erreichte sein 13-Jahrestief. Auch wenn der Iran einen Zusammenhang verneint, so ist es doch recht auffällig, dass der Iran die Preise für März deutlich gesenkt hat, nachdem Saudi Arabien vor gut einer Woche ebenfalls seine Preise für März herabsetzte.

Am späten Abend ließen Hinweise auf Produktionskürzungen die Ölpreise überraschenderweise wieder nach oben schnellen. Die OPEC-Mitglieder sind nun scheinbar bereit sich in diesem Punkt zusammenzuschließen. Auf derartige Aussagen reagiert der Ölmarkt derzeit sehr empfindlich.

Während ihrer Anhörung vor dem US-Kongress gab Janet Yellen (Präsidentin der US-Notenbank) einen eher pessimistischen Wirtschaftsausblick und signalisierte sehr viel Vorsicht bei künftigen Zinsentscheidungen der US-Notenbank. Unserer Gemeinschaftswährung gab dies positive Impulse. Der Euro konnte sich gegenüber dem Dollar gut behaupten.

Heute Morgen richten sich die Preise wieder aufwärts. Dies könnte durchaus auch der Tagesverlauf werden. Aktuell kostet eine Tonne Gasöl 299,50 Dollar Tendenz: steigend. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 27,48 Dollar Tendenz: steigend und in London zu 31,46 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,8843 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1309 US-Dollar Tendenz: steigend.

Nationaler Markt


Innerhalb des 3-Monatstrends der Heizölpreis-Tendenz hat sich der neue Heizölpreis im unteren Drittel eingependelt.

Die Nachfrage im Binnenmarkt ist beeindruckend. Es wird kräftig Heizöl bestellt. Unsere Lesereinschätzung kommt mit einem Wert von 85 Prozent für fallende Heizölpreise zwar immer noch auf eine starke Mehrheit, dennoch ist er im Vergleich zu Donnerstag um 6 Prozent gefallen. Die Bewegung ist an unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl gut ablesbar. Die ermittelte Kaufbereitschaft steht auf höchstem Niveau. Wie bereits gestern, bleibt die Aussage dieser beiden Instrumente aktuell gegensätzlich. Während das Schwarm-O-Meter mit der hohen Anzahl der Käufe zum Kauf rät, argumentiert unsere Lesereinschätzung zum Abwarten.

Unser mathematisches Tiefpreis-System zeigt nach wie vor in ganz Deutschland kein Kaufsignal an und kann als neutral bewertet werden. Im Vergleich zu den letzten Jahren ist der Preis dennoch sehr günstig.

Die Preistrends zeigen in fast allen Zeiträumen abwärts. In der 3-Monatsansicht verläuft der Trend nur noch seitwärts. Innerhalb des Trends bewegen sich die Heizölpreise im unteren Drittel.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt, kaufen Sie und freuen Sie sich über die günstigsten Heizölpreise seit über 10 Jahren. Sie sparen bei einer 3.000-Liter-Bestellung gegenüber 2015 knapp 600 Euro und gegenüber 2014 sogar knapp 1.200 Euro. Den Gewinn gegenüber den Vorjahren sollten Sie sich sichern.

Um die aktuellen Preisnachlässe optimal ausnutzen zu können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. In Kombination mit unserem Service auf www.esytrol.com haben Sie Ihren Ölvorrat genau im Blick und somit die Möglichkeit, Ihren eigenen Verbrauch zu optimieren.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.