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Geringe Erwartung an OPEC lässt Heizölpreise fallen

Internationaler Markt


Es häufen sich die Indizien, dass das heutige OPEC-Treffen keine Reduzierung der Fördermengen nach sich ziehen wird. Die Ölbörsen antizipierten den schwachen Ausgang der Verhandlungen bereits. Große Ausschläge sind nur im überraschenden Fall einer deutlichen Reduzierung zu erwarten. Der Ursprung der Überversorgung des Ölmarktes ist auch schnell ausgemacht. Es sind die USA, die mit ihrem Fracking Unmengen an Öl fördern und nun auch exportieren. Saudi Arabien, das größte Förderland der OPEC, hatte unlängst seine Verkaufspreise für die USA gesenkt, um Marktanteile zu verteidigen. Dass sich Saudi Arabien kampflos dem Ölstrom aus den USA ergeben wird, ist unwahrscheinlich. Zwar wird den Saudis eine Kumpanei mit den USA unterstellt, um andere Förderländer zu schaden. Aber der Schaden, der durch geringere Investitionen in Fördermittel entsteht, entsteht wohl zuerst in den USA. Die Förderung durch Fracking ist teuer und wird schneller unrentabel als sogenannte herkömmliche Fördermethoden. Im Gegenteil, Saudi Arabien hat in der Frage des Preisverfalls den längsten Atem, wenn nicht politische Unruhen das Land bedrohen. So oder so, für die Förderländer in der Welt wird die Luft langsam dünn. Dennoch gehen auch wir von unzureichenden Beschlüssen auf dem heutigen OPEC-Treffen in Wien aus.

Auch der Dollar gibt weiter nach. Aus dem Euroraum kamen kaum verwertbare Zahlen und Daten. Der Blick in die USA offenbart eine eher schwache Entwicklung. Charttechnisch wird der Euro zurzeit noch gestützt.

Gestern wurden die Veränderungen in den US-Beständen veröffentlicht. Der wöchentliche Report ist immer wieder Gegenstand von Spekulationen und bestätigt oder verwirft die Vorstellung über die realen Zusammenhänge. Die Zahlen waren aber uneinheitlich, sodass ihre Auswirkungen als gering bezeichnet werden müssen. Die von DOE (Department of Energy) und API (American Petroleum Institute) erhobenen Daten lauten wie folgt:

Rohöl: +1,9 Mio. Barrel (DOE) bzw. +2,8 Mio. Barrel (API)
Heizöl und Diesel: -1,6 Mio. Barrel (DOE) bzw. -1,3 Mio. Barrel (API)
Benzin: +1,8 Mio. Barrel (DOE) bzw. +- 0 Mio. Barrel (API)

In Summe ergibt sich ein Aufbau von +2,1 (DOE) bzw. +1,5 (API) Mio. Barrel. Die Raffinerieauslastung stieg auf knapp 92 Prozent. Der Abbau des Heizöls ist jahreszeitenbedingt, also nichts Ungewöhnliches, wirkte sich aber dennoch preistreibend aus. Anders Rohöl und Benzin, sie sorgten eher für preissenkende Einflüsse.

Heute Morgen fallen die Ölpreise noch einmal deutlich. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 679,00 Dollar Tendenz: down. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 72,74 Dollar Tendenz: fallend und in London zu 76,47 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,7992 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,2512 Dollar Tendenz: steigend.

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Nationaler Markt


Unsere Heizölpreise kennen zurzeit nur eine Richtung. Sie fallen. Auch gestern wurden sie durch die günstige Situation gedrückt, dass die Ölpreise und der Dollar fielen. Wir befürchten bereits technische Gegenreaktionen, denn sollte das OPEC-Treffen tatsächlich wirkungslos bleiben, sind kaum andere preistreibende Faktoren zu entdecken. Die bloße Vorstellung, dass auf dem OPEC-Treffen nichts entschieden wird, reichte bereits, um die Heizölpreise zu senken.

Die Binnennachfrage bleibt auf hohem Niveau. Der Handel kommt damit aber gut zurecht. Unsere Kunden profitieren von der hohen Zahl der teilnehmenden Heizölhändler auf unserer Seite. Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, steht auf der zweithöchsten Stufe. Damit halten unsere Kunden den aktuellen Heizölpreis für einen guten Kaufpreis.

Die gestrige Einschätzung unserer Nutzer, dass die Heizölpreise weiter fallen hat, sich bewahrheitet. Gestern ist der Wert unserer Umfrage ist sogar noch von 85 Prozent um zwei Prozentpunkte auf 87 Prozent gestiegen und nimmt einen deutlichen Spitzenwert ein. Die Befragung kommt häufig zu dem Ergebnis, dass günstigere Heizölpreise erwartet werden. Das liegt in der Natur der Sache, da die Teilnehmer ja deswegen mit dem Kauf warten, weil eine weitere Einsparung erhofft wird. Allerdings ist die Deutlichkeit unterschiedlich stark ausgeprägt. Viele Nutzer scheinen ebenfalls das OPEC-Treffen abzuwarten.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt wieder in fast allen Regionen Deutschlands Kaufsignale an. Sofern ein Kaufsignal angezeigt wird (grüne Hand zeigt Daumen nach oben) liegt eine klare Entscheidungshilfe vor. Wer nicht spekulieren will, kann sich sicher sein, einen im Vergleich zur Vergangenheit günstigen Kaufmoment erwischt zu haben.

Die Preistrends zeigen in allen Betrachtungszeiträumen nach unten. Innerhalb des kurzfristigen Trends fallen die Heizölpreise bereits aus dem Trendkanal. Damit liegt neben dem mathematischen Kaufsignal auch ein technisches Kaufsignal vor. Die Gefahr, dass man sich verspekuliert, könnte nun schnell passieren. Möglicherweise kehrt der Heizölpreis bereits heute in den Trend zurück, wenn feststeht, dass die OPEC nichts beschließen wird. Denn eine Gewissheit wird manchmal nüchterner an den Börsen gehandelt als eine Vorahnung. Es sei einmal mehr betont, dass der Heizölpreis im Vergleich der letzten Jahre einfach sensationell günstig ist.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass sich ein Wechsel vom Grundversorger (Strom) sicher lohnt. Wir bitten um freundliche Berücksichtigung unseres neuen Dienstes. Sie finden ihn in der Hauptnavigation am Anfang der Internetseite.

  1. Heizölpreise von: esyoil.com