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Heizölpreise: Preisrutsch auf Dreimonatstief

Internationaler Markt



Seit über einer Woche verzeichnen die Ölpreise einen beeindruckenden Rückgang. Gestern haben sie ihr Dreimonatstief erreicht. Auslöser für den neusten Preisrutsch waren die jüngsten Bestandsdaten. Aufgrund höherer Importe und geringerer Rohölverarbeitung überraschten die Bestände mit einem Anstieg. Zuvor waren sie neunmal in Folge gesunken. Derzeit fehlt es den Ölpreisen an nachhaltigen, preissteigernden Impulsen.

Trotz des Brexit-Votums hat sich im Juli die Wirtschaftsstimmung im Euroraum verbessert. Stabile Konjunkturdaten gaben dem Euro gestern Aufwind. Bereits am Donnerstag wirkte sich die Entscheidung der Fed gegen eine aktuelle Zinsanhebung stärkend auf den Euro aus. Zwar hat er gestern Abend seine Gewinne teilweise wieder abgegeben, lag jedoch trotzdem deutlich höher als tags zuvor.

Heute Morgen starten die Notierungen an den Ölbörsen deutlich niedriger als gestern. Eine Tonne Gasöl kostet momentan 371,00 Dollar Tendenz: fallend und ein Barrel Rohöl der amerikanischen Sorte WTI 41,00 Dollar Tendenz: fallend. Die ICE in London handelt Rohöl der Sorte Brent zu 42,58 Dollar je Barrel Tendenz: fallend. Der US-Dollar steht bei 0,9026 Euro Tendenz: fallend. Damit kostet der Euro 1,1079 US-Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile hinter den Zahlen geben die Veränderung zum Handelsauftakt des Vortags an.

Nationaler Markt



Heute Morgen geben die Heizölpreise deutschlandweit nach. Sie werden von den Rohölpreisen mitgezogen. Sehr zur Freude deutscher Heizölnutzer befinden sie sich ebenfalls auf einem Dreimonatstief. In der 3-Monatsansicht unserer aktuellen Heizölpreis-Tendenz kann man dies besonders gut sehen.

Die Zahl der Käufe im Binnenmarkt ist in den letzten Tagen ordentlich angestiegen. Dies ist den aktuellen Preisnachlässen zu verdanken. Unsere Nutzer, die sich um die Befüllung ihrer Tanks kümmern müssen, nutzen die Chance und schlagen jetzt zu. Dies spiegelt sich in unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl wider. Es zeigt die Lage entsprechend an und steht mit der ermittelten Kaufbereitschaft auf zweithöchstem Niveau. Unsere Lesereinschätzung ist im Vergleich zum Vortag um 4 Prozent auf einen Wert von 92 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise gestiegen.

Unser mathematisches Tiefpreis-System zeigt in ganz Deutschland Kaufsignale an. Begründet liegt dies in den jüngsten Preisnachlässen.

Die Preistrends in unserer Heizölpreis-Tendenz verlaufen einheitlich. In allen Ansichten zeigen sich stabile Abwärtstrends. In unserer 3-Monatsansicht wurde sogar die untere Grenze des Abwärtstrends durchbrochen.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank eine Füllung verlangt, kaufen Sie und freuen Sie sich über die günstigen Heizölpreise! Sie sparen bei einer 3.000-Liter-Bestellung gegenüber 2015 über 300 Euro und gegenüber 2014 sogar 1000 Euro. Sichern Sie sich den Gewinn gegenüber den Vorjahren! Wagen Sie es auf noch bessere Preise zu setzen, wenn Sie gute Nerven und ausreichend Spielraum haben, schließlich zeigen alle unsere Ansichten der Heizölpreistendenz eine Abwärtsbewegung.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.