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Heizölpreise im Weihnachtsswing

Internationaler Markt


Auch an den Börsen heißt es „Driving Home For Christmas?. Die Ölpreise swingen auf Weihnachtsniveau. Vom realen Markt kommen kaum noch Impulse. Die Finanzszene arbeitet sich zum Jahresabschluss an sich selbst ab. Ihresgleichen ein Schnippchen zu schlagen, ist das letzte, was nun noch geht. Die Notierungen werden dabei tanzen. Neue Tiefpreise wird es vermutlich nicht geben.

Ab dem 5. Januar greifen dann wieder alle Marktteilnehmer in das Geschehen ein, auch die echten Ölhändler. Man wird sich erneut mit der Überversorgung beschäftigen. Dazu ist längst noch nicht alles abgearbeitet. Im ersten Quartal wird ein extremes Überangebot erwartet, das den Preisen zusetzen dürfte. Und was dann kommt, steht in den Sternen. Gute Wirtschaft, schlechte Wirtschaft, Deinvestitionen der Ölindustrie, Staatspleiten und Kriege? Alles ist möglich, selbst so etwas wie business as usual mit wenig bewegten Ölpreisen auf einem vergleichsweise tiefen Niveau.

Heute Morgen schaffen die verbliebenen Akteure an den Börsen einen bullischen Lauf. Er ist die Fortsetzung der letzten Regungen der Vorwoche. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn damit bereits die Tendenz des Tages festgelegt wäre. Irgendwann bekommt ein Finanzjongleur Angst, weil die Gesamtlage eher bärisch ist. Er wird seine Papiere kurzerhand auf den Markt schmeißen. Schauen wir mal, was dann passiert. Beim Dollar ist das schon der Fall. Der Anstieg vom Freitag wird gerade annulliert. Die Tonne Gasöl kostet aktuell 562,00 Dollar Tendenz: steigend. Das Barrel Rohöl wird in New York zu 58,30 Dollar Tendenz: steigend und in London zu 62,72 Dollar Tendenz: steigend gehandelt. Der US-Dollar kostet 0,8157 Euro Tendenz: steigend. Damit kostet der Euro 1,2259 Dollar Tendenz: fallend.

Nationaler Markt


Unsere Heizölpreise legen zu. Dabei haben sie sich unvermittelt in die obere Hälfte des kurzfristigen Abwärtskanals geschoben. Der Trend ist vollkommen intakt. Es ist durchaus möglich, dass er in den kommenden Tagen herausgefordert wird. Ein fundamentaler Trendwechsel steht nach unserer Meinung allerdings nicht an. Allenfalls erwarten wir eine Seitwärtstendenz.

Im Binnenmarkt geht es weiterhin rund. Der Handel wird hart gefordert, zumal die Weihnachtszeit mit ihren wenigen Arbeitstagen vor der Tür steht. Die Liefererzeiten steigen. Das liegt auch daran, dass im Winter und speziell um Weihnachten und Silvester mehr Eilbestellungen auflaufen als üblich. Die haben notgedrungen Vorfahrt. Logistisch sind sie Taxi- statt Busfahrten. Das heißt, sie erlauben weniger Transportmenge.

Unser Schwarm-O-Meter für Heizöl, das das Kaufverhalten der Kunden ins Verhältnis zu ihren Preisanfragen setzt, steht auf der höchsten Stufe. Mehr geht nicht. Wäre ein Deckel auf der Skala, würde er nun abheben.

Der Glaube an günstigeres Heizöl ist wankelmütig. Die Lesereinschätzung zur Preisentwicklung folgt den jeweiligen Tagestendenzen. Abwärts macht Hoffnung, aufwärts dämpft diese. Am Freitag gaben die Heizölpreise nach, folglich wuchs die bärische Stimmung der Beobachter. Mit den wieder anziehenden Preisen werden heute einige von ihnen zu Käufern werden. Gleichwohl wird immer noch eine Mehrheit der Leser auf günstigere Kaufmomente spekulieren. Die Übervorsorgung des Markts gibt ihnen dafür ein gutes Argument.

Das mathematische Tiefpreis-System zeigt in allen Regionen Kaufsignale. Damit liegt eine Entscheidungshilfe vor. Sie wird durchaus angenommen. In der kalten Jahreszeit kommen Kunden hinzu, die keine ausgewiesenen Preisbeobachter und Schnäppchenjäger sind. Sie treffen auf einen bemerkenswert günstigen Moment mit wunderbaren Preisen. Glückwunsch.

Die Preistrends weisen in allen Bereichen abwärts. Die Konstellation ist natürlich eine Einladung zur Spekulation auf noch mehr Abgang. Nach Lage der Dinge sollte das im weiteren Verlauf des Winters auch möglich sein. Es ist aber Respekt vor dem Wahnsinn der Ölbörsen geboten. Da wird in diesen Tagen alles andere als Logik gehandelt. Die Preisbildung ist derzeit von der wirren Jahresendstimmung der Finanzszene geprägt.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein. Die freundliche Marktausrichtung ist kein Dauerzustand.

  1. Heizölpreise von: esyoil.com