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Heizölpreise mit leichter Tendenz abwärts

Internationaler Markt



Der Optimismus des saudischen Energieministers hinsichtlich eines baldigen Gleichgewichts am Ölmarkt gab den Ölpreisen gestern vorerst etwas Schwung. Solche Kommentare haben jedoch derzeit nur einen kurzfristigen Einfluss auf die Preisbildung am Ölmarkt. Die Zweifel an der Umsetzung der Förderkürzungen der OPEC (Organisation Ölexportierender Länder) und einiger anderer wichtiger Förderländer stehen momentan eher im Fokus der Marktteilnehmer. Es fehlen zuverlässige Zahlen zur Kontrolle der Kürzung der Fördermenge. So waren letztendlich die Meldungen zu Problemen einiger Raffinerien in den USA und Asien, sowie die schwache Eröffnung des US-Aktienmarktes dafür verantwortlich, dass die Preise im Laufe des späten Nachmittages wieder deutlich fielen. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den OPEC-Monatsbericht und die neuen Bestandsdaten. Welche Auswirkungen diese noch folgenden Veröffentlichungen auf den Ölmarkt haben, wird sich in den nächsten Tagen zeigen.

Die momentane Schwäche des Dollars wurde gestern von Donald Trump noch weiter verstärkt. In einem Interview bezeichnete er den Dollar als “zu stark?. Davon konnte unsere Gemeinschaftswährung profitieren und erreichte den höchsten Stand seit Anfang Dezember 2016.

Die Notierungen an den Ölbörsen starten heute Morgen nur mit wenig Veränderungen im Vergleich zu gestern. Das Barrel WTI (West Texas Intermediate) kostet zurzeit 52,69 Dollar Tendenz: steigend. Die Nordseesorte Brent steht bei 55,72 US-Dollar Tendenz: fallend das Barrel. Eine Tonne Gasöl wird zu 488,75 Dollar Tendenz: fallend gehandelt. Der US-Dollar ist heute Morgen für 0,9363 Euro Tendenz: fallend zu haben. Damit kostet der Euro 1,0677 Dollar Tendenz: steigend. Die Pfeile zeigen die Veränderung der Preise im Vergleich zum Vortag an.

Nationaler Markt



Die Heizölpreise bewegen sich innerhalb des 3-Monats-Trends der Heizölpreis-Tendenz mit einer leichten Tendenz zum Abstieg seitwärts. Im mittelfristigen 12-Monats-Trend befinden sie sich mittig im Aufwärtstrend. Unser Schwarm-O-Meter zeigt an, dass viele Nutzer die Gelegenheit zum Kauf nutzen.

Im Binnenmarkt werden zurzeit Bestellungen auf leicht überdurchschnittlichem Niveau vorgenommen. Diejenigen, die zurzeit Heizöl benötigen, halten die aktuellen Heizölpreise für gute Kaufpreise. Diese Information können Sie unserem Schwarm-O-Meter für Heizöl entnehmen. Es setzt die Anfragen für Heizöl ins Verhältnis zu den tatsächlich aufgegebenen Bestellungen. Die so ermittelte Kaufbereitschaft steht auf zweithöchstem Niveau. Unsere Lesereinschätzung ist seit gestern um zwei Prozentpunkte auf einen Wert von 80 Prozent für die Erwartung an fallende Heizölpreise gesunken.

In unserer kurzfristigen 3-Monatsansicht bewegen sich die Preise weiterhin an der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals. Die Trends der mittelfristigen und längerfristigen Ansichten zeigen stabil aufwärts. Lediglich in den ganz langfristigen Ansichten deuten die Trendkanäle abwärts.

Unser simpler Rat an alle Unentschlossenen lautet: Wenn Ihr Tank demnächst eine Füllung verlangt und Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie jetzt kaufen. Die Preistrends weisen nur in den längerfristigen Bereichen abwärts. Diese Konstellation legt keine Spekulation auf fallende Ölpreise nahe. Wenn Sie hingegen genügend Heizöl im Tank haben und den spekulativen Kick lieben, riskieren Sie es auf bessere Preise zu setzen.

Damit Sie beim Heizölkauf bestmöglich sparen können, sollten Sie genau wissen, wie viel Platz in Ihrem Tank ist. Unser e-Peilstab hilft Ihnen dabei. Mit ihm können Sie Ihren nächsten Heizölkauf noch besser planen.

Im Übrigen sind wir der Meinung, dass wir alle verbrauchsreduzierende Maßnahmen und Verhaltensweisen entwickeln müssen, um zukunftsfähig zu sein.